So viele Wege?


Jesus sagte einmal von sich: „Ich bin der Weg, denn ich bin die Wahrheit und das Leben. Einen anderen Weg zum Vater gibt es nicht.“ Das steht in der Bibel im Johannesevangelium (Kapitel 14 Vers 6)

Wieso sagt Jesus von sich, dass er der Weg sei? Der Weg, der zum ewigen Leben führt? Es gibt ja viele Wege:

Gerade Wege
kurvige Wege
schlecht gepflasterte Wege
gut gepflasterte Wege
versperrte Wege
breite Wege
unwirtliche Wege

Aber welcher Weg ist der Richtige? Und führt der Weg, auf dem ich in meinem Leben gehe, zum Ziel? Oder ist es ein Irrweg?

Im Psalm 53 wird das Problem gut beschrieben. Es heißt von uns Menschen „Wir alle waren wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg.“ Gott hat gesehen, dass der Mensch einen Retter braucht, der ihn auf den richtigen Weg zu Gott führt.

 „Der versprochene Retter muss leiden und sterben und am dritten Tag vom Tod auferstehen. Und den Menschen aller Völker muss verkündet werden, dass ihnen um seinetwillen Umkehr zu Gott und Vergebung der Schuld angeboten wird.“ (Lukasevangelium Kapitel 24 Vers 46 und 47)

Jesus starb für uns, damit wir uns wieder der richtigen Beziehung zu Gott erfreuen können. Die Bibel sagt: „In Christus hat Gott selbst gehandelt und hat die Menschen mit sich versöhnt. Er hat ihnen ihre Verfehlungen vergeben und rechnet sie nicht an. Gott hat Christus, der ohne Sünde war, an unserer Stelle als Sünder verurteilt, damit wir durch ihn vor Gott als gerecht bestehen können. (2. Korintherbrief Kapitel 5 Vers 19 und 21)

Jesus hat den Weg geebnet! Wir können dem Werk Jesu nichts hinzufügen; alles ist für uns getan worden. Hätte die Menschheit Gott auf irgendeinem anderen Weg erreichen können, dann hätte Jesus nicht zu sterben brauchen.

Aber der Tod Jesu ist nicht das Ende der Geschichte. Jesus ist auferstanden. Das ist die Botschaft, die uns zu Ostern wieder in das Gedächtnis gerufen wird. Jesus lebt! Und er ruft uns zu: „Weil ich lebe, werdet auch ihr Leben.“ (Johannesevangelium Kapitel 14 Vers 19).